GRÜNE fordern Stopp von millionenschwerem Staßenneubau

Skizze des geplanten Trassenverlaufs der Umgehungsstraße. (Karte: OpenStreetMap)

Soll das Reitbahnviertel wirklich vom Reitbahnsee durch eine Umgehungsstraße abgetrennt werden? Können wir es uns leisten, wertvolle Naturräume in der Tollenseniederung und knappe Gewerbeflächen in der Ihlenfelder Vorstadt an eine Umgehungsstraße zu verlieren?

Wenn es nach dem Willen der Stadtentwickler und Verkehrsplaner der Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg geht, wird diese Idee aus dem letzten Jahrtausend auch im neuen Stadtentwicklungskonzept (ISEK2035+) konserviert. So sieht es zumindest eine Beschussvorlage der Verwaltung vor, über die die Stadtvertretung am 27. März abstimmen wird.

Eigentlich war schon alles klar: Das Bundesverkehrsministerium hat die Fortsetzung der Umgehungsstraße wegen fehlender Wirtschaftlichkeit und fehlendem Bedarf aus dem Bundesverkehrswegeplan geworfen. Damit fehlt zugleich die Aussicht auf Gelder des Bundes für dieses Millionenprojekt. Auch die Verkehrsprognose der Stadtverwaltung geht für den Zeitraum zwischen den Jahren 2021 und 2035 von einem Rückgang des PKW-Verkehrs um 10 Prozent und des LKW-Verkehrs um 7 Prozent aus. Trotzdem soll, wenn es nach dem Rathaus geht, die Weiterführung der Umgehungsstraße weiterhin gefordert und entsprechende Planungen vorangetrieben werden.

Das Festhalten an der Umgehungsstraße im ISEK2035+ lehnen BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Neubrandenburg strikt ab. Ihr Sprecher Marcel Spittel sagt dazu: „Diese Straßenplanung ist aus der Zeit gefallen. Die Straße wird nicht benötigt, sie verbraucht unnötig viel Fläche in wertvollen Gebieten für Naherholung, Natur und Gewerbe. Wir setzen uns dafür ein, dass dieses Projekt gestoppt wird. Das Geld ist in der Ertüchtigung bestehender Verkehrsverbindungen, in der Verbesserung der Leistungsfähigkeit des bestehenden Netzes sowie des ÖPNV, vor allem aber in der Erhöhung der Sicherheit für Radfahrende und Zufußgehende wesentlich besser angelegt.“

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